Über mich

Ich kenne dieses „später“ ziemlich gut.

Ich bin Martha. Ich liebe neue Ideen, große Träume und die Frage „Warum eigentlich nicht?" — und gleichzeitig war ich verdammt gut darin, vernünftig zu sein, Verantwortung zu übernehmen und mein eigenes Leben irgendwo dazwischen nach hinten zu schieben.

Vielleicht verstehe ich deshalb so gut, wie beides gleichzeitig wahr sein kann: Du kannst dein Leben im Griff haben — und trotzdem merken, dass du selbst darin ein bisschen zu kurz kommst.

Heute interessiert mich deshalb vor allem eine Frage: Was willst du eigentlich noch erleben, ausprobieren oder einfach mal machen?

Martha Dietrich
Auf Augenhöhenie belehrend, nie abgehoben
Martha Dietrich, Portrait
Bevor ich gelernt habe zu funktionieren

Eigentlich war ich mal Pippi Langstrumpf.

Als Kind habe ich Parfümfabriken gebaut, Büsche in Raumschiffe verwandelt und auf Campingplätzen innerhalb kürzester Zeit eine Horde Kinder um mich versammelt — notfalls auch ohne gemeinsame Sprache.

Ich hatte Ideen. Und meistens fand ich irgendwen, der sie mitgemacht hat.

Ich mochte dieses Gefühl, wenn aus einem Gedanken plötzlich etwas Echtes wurde. Wenn Menschen zusammenkamen. Wenn man einfach ausprobierte, ob etwas funktioniert, statt vorher siebzehn Gründe zu suchen, warum es wahrscheinlich nicht geht.

Diese Seite ist heute noch da.

Ich liebe es, Dinge zu verstehen, auseinanderzunehmen und neu zusammenzusetzen. Ich liebe gute Gespräche, Menschen, neue Perspektiven, Wald und Meer, Reisen, Lernen, Reden, Ideen und diese kleinen Momente, in denen das Leben plötzlich wieder größer wird als die To-do-Liste.

Nur war sie lange ziemlich leise.

Der Wendepunkt

Irgendwann war ich vor allem eines: verdammt gut im Funktionieren.

Mein Leben sah nach außen lange stabil aus: leistungsorientiert, organisiert, verlässlich. Ich übernahm Verantwortung, machte weiter und bekam ziemlich viel ziemlich gut hin.

Nur hatte das einen Preis.

Mein eigenes Gespür dafür, was ich wollte, brauchte oder eigentlich längst anders machen wollte, war irgendwann wesentlich leiser als alles, was eben noch erledigt werden musste.

Es gab nicht den einen magischen Wendepunkt. Es gab mehrere Erfahrungen, die mich gezwungen haben hinzuschauen — darunter die schwere Erkrankung meines Sohnes und später mein eigener Burnout.

Und irgendwann ging es für mich nicht mehr nur um die Frage:

„Wie halte ich das alles besser aus?"

Sondern:

„Wie will ich eigentlich leben?"

Das hat viel verändert.

Nicht von heute auf morgen. Und nicht, weil ich plötzlich keine Angst, Verpflichtungen oder alten Muster mehr hatte.

Sondern weil ich angefangen habe, mich selbst darin wieder ernst zu nehmen.

Aus dieser Erfahrung ist die Frage geworden, die mich heute beschäftigt: Was willst du eigentlich noch erleben, ausprobieren oder einfach mal machen — und warum bleibt es so oft bei „irgendwann“?

Meine Grundüberzeugung

Du musst nicht repariert werden.

Was heute wie „zu angepasst", „zu kontrolliert", „zu empfindlich" oder „ich kann einfach nicht Nein sagen" aussieht, kann einmal eine ziemlich sinnvolle Strategie gewesen sein.

Deshalb interessiert mich nicht zuerst: „Was stimmt nicht mit dir?" Sondern: „Was passiert da eigentlich — und was brauchst du heute stattdessen?"

Verstehen ist für mich dabei nicht das Endziel. Es geht darum, wieder zu merken, was du willst. Deiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Entscheidungen zu treffen. Deine Stimme zu benutzen. Grenzen zu setzen. Dinge auszuprobieren. Und dein Leben Stück für Stück wieder mehr selbst zu gestalten.

Nicht irgendwann, wenn du endlich angstfrei, geheilt, perfekt organisiert oder ein komplett anderer Mensch bist. Sondern mit der Frau, die du heute schon bist.

Verständnis

Deine Muster sind nachvollziehbar, nie Grund zur Verurteilung.

Klarheit

Psychologisches Wissen alltagsnah übersetzt — orientieren statt beeindrucken.

Selbstbestimmung

Ziel ist nicht Abhängigkeit von mir. Ziel ist, dass du dein Leben wieder selbst gestaltest — als dein eigener sicherster Ort.

Wer hier eigentlich mit dir arbeitet

Ich bin übrigens nicht die Frau mit dem perfekten Morgenritual.

Ich bin Mutter von vier Kindern. Ich arbeite, baue mein Unternehmen auf, fahre mit dem Lastenrad durch den Alltag und habe Tage, an denen Meditation großartig ist — und andere, an denen das Leben einfach Leben ist.

Ich kann mich stundenlang in Psychologie, menschliches Verhalten, Business oder eine neue Idee vergraben. Ich liebe es, vor Menschen zu stehen und frei zu reden. Ich kann mich genauso über einen Waldspaziergang, Erde unter den Fingern oder irgendeine völlig bescheuerte Idee freuen.

Ich denke gern groß. Und ich bin gleichzeitig ziemlich bodenständig.

Martha Dietrich im Garten

Vielleicht ist genau das der Grund, warum du bei mir weder „Du musst nur positiv denken" noch sieben Schritte zur perfekten Version deiner selbst bekommst.

Ich glaube nicht, dass dein Leben erst anfangen darf, wenn du dich komplett sortiert hast.

Ich glaube, dass Angst und Mut gleichzeitig da sein können. Verantwortung und eigene Wünsche. Sicherheit und Freiheit. Muttersein und ein eigenes Leben. Vernunft und Albernheit.

Und ich glaube, dass wir viel zu oft versuchen, uns für eine Seite zu entscheiden, obwohl vielleicht beide zu uns gehören.

So arbeite ich mit dir

  • Auf Augenhöhe, nie belehrend
  • Wissenschaftlich fundiert, alltagsnah erklärt
  • Ehrlich statt beschönigend
  • Dein Tempo, deine Themen
Erzähl mir, was du machen willst
Und die fachliche Seite

Und ja: Ich habe nicht nur eine Meinung dazu.

Coaching · Kommunikation · Psychologie · Weiterbildung

Meine eigene Geschichte prägt meine Arbeit. Aber sie ist nicht meine Ausbildung.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Frage, warum Menschen tun, was sie tun — und was Veränderung tatsächlich möglich macht. Heute verbinde ich meine Coaching-Ausbildung und laufende Weiterbildung mit psychologischem Wissen, Kommunikationsarbeit und einem ziemlich ausgeprägten Hang dazu, genau hinzuschauen, statt vorschnell eine Antwort über jemanden zu legen.

Genau da liegt meine Expertise: zu verstehen, warum zwischen Wunsch und Tun manchmal so viel liegt — Unsicherheit, die Angst vor Bewertung, die Erwartungen anderer, Schuldgefühle, das Gefühl, sich die Zeit für sich selbst nicht nehmen zu dürfen.

Dabei arbeite ich auf Augenhöhe. Direkt, wenn Direktheit hilft. Vorsichtig, wenn Vorsicht gebraucht wird. Und immer mit dem Anspruch, dass du am Ende nicht besser darin wirst, mir zu folgen — sondern dir selbst.

Zum Schluss

Vielleicht geht es gar nicht darum, ein anderer Mensch zu werden.

Vielleicht geht es darum, wieder mehr von dir in deinem eigenen Leben unterzubringen. Deine Wünsche. Deine Stimme. Deine Entscheidungen. Deine verrückten Ideen. Deine Ruhe. Deine Grenzen. Deine Träume.

Nicht alles auf einmal. Aber auch nicht alles irgendwann.

Wo du anfangen kannst